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23.05.2017

Über den Wolken und ab in die Hölle

BULDERN. Die Dolomiten, der Dschungel und New York sind nur einige der ungewöhnlichen Orte, an welchedie Stadtkapelle Dülmen ihr Publikum am Sonntagnachmittag bei ihrem Frühlingskonzert entführte. Und auch das Konzert selbst fand an einem außergewöhnlichen Ort statt: Zum ersten Mal spielten die Musiker in der Industriehalle der Firma Hagelschuer in Buldern.

Traditionell machte das Jugendblasorchester den Anfang. In dem Stück Pixar Movie Favorites von Michael Brown zeigten die Nachwuchs-Bläser mit einem Medley bekannter Melodien aus Disney-Filmen ihr Können und zauberten die fantasievollen und bunten Bilder aus den Zeichentrickfilmen durch die Musik in die große Industriehalle.

Innere Bilder entstanden auch bei Jacob de Haans Pacific Dream. Martin Kissenkötter, Leiter des Jugendblasorchesters, führte durch das Programm und forderte das Publikum immer wieder auf, sich auf die akustische Reise einzulassen. So erzählte er, bevor die Stadtkapelle zum Spielen ansetzte:„Jacob de Haan erzählt von den Erfahrungen des reisenden Komponisten Miguel, der über einen Markt schlendert. Stellen Sie sich vor, Sie begleiten diesen Mann. Schließen Sie vielleicht sogar die Augen, und dann lauschen Sie mal der Geschichte, die die Melodie über diesen ungewöhnlichen
Ort erzählt.“ Neben der eindrucksvollen Sehnsucht beim Pacific Dream stellte auch Two Worlds aus dem
Musical Tarzan ein besonderes Erlebnis für die Ohren dar. Mit Schlagzeug, Trompete, Klarinette und Horn wurde die aufregende und geheimnisvolle Kulisse des Dschungels in die Halle gezaubert.

Das Publikum saß während des Konzertes nicht inReihen, sondern an runden Tischen. „So entsteht eine angenehme und lockere Atmosphäre, die auch zu Unterhaltungen während der Pausen einlädt,“ erklärte Kissenkötter.

Nach der Pause warteten auf Gustl Wessels, den Dirigenten, und seine Musiker noch weitere außergewöhnliche Orte wie die Wolken, der Regenbogen, der Wald und mit „Highway to hell“
sogar die Hölle.

„Wir kommen fast zu jedem Konzert. Es ist was besonderes, dass eine Stadtkapelle so flotte und moderne Musik spielt, und diese Kombination gefällt mir gut“, erzählte Josepha Voigt.
Wer nicht schon das ganze Konzert zum Takt gewippt hat, stieg spätestens bei Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ oder Reinhard Meys „Über den Wolken“ ein. Mit einem anhaltenden
Applaus verabschiedete sich das Publikum dann bei den Musikern.

 

Artikel aus der Dülmener Zeitung vom 23.05.2017








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