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26.12.2016

Musik aus dem Märchenland

„Märchen sind fantastische Erzählungen, nicht gebunden an Ort und Zeit, und am Ende wissen wir: Alles wird gut. Denn wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Mit diesen Worten begrüßte die Vorsitzende der Stadtkapelle Dülmen, Maria Eggenkemper, das zahlreich erschienene Publikum am Sonntagabend in der Aula des Schulzentrums zum Weihnachtskonzert. Das diesjährige Thema: Märchen.

„Weihnachten ist eine Zeit der Erinnerungen, und so wecken auch Märchen die Erinnerung an die Kindheit. Heute können wir durch die Musik hoffentlich einfach wieder ein bisschen Kind sein,“ ergänzte Eggenkemper - und schon setzte das Jugendblasorchester zum ersten Stück des Programms an. In einem Arrangement von Michael Brown, kombinierten die Nachwuchsmusiker diverse Stücke der Pop-Band Coldplay und verpassten dem einen oder anderen Zuhörer sicher einen Ohrwurm.

„Alle Jahre wieder möchte, die Stadtkapelle Sie, liebe Zuhörer, mit mal etwas schwungvolleren, mal mit besinnlicheren Stücken in die Weihnachtszeit einstimmen“, betonte Martin Kissenkötter, der das junge Orchester dirigierte und dann mit der Stadtkapelle unter der Leitung von Gustl Wessels selbst am Schlagzeug saß. Zwischendurch führte Kissenkötterzudem mit kurzen Moderationen durch das Programm. Gemeinsam mit den anderen Musikern der Stadtkapelle löste er die jungen Musiker dann mit dem Stück „Die Sonne geht auf“, aus der Feder von Rudi Fischer, ab. „Es ist zwar nicht der Marsch der sieben Zwerge oder Aschenputtels Heimweg am frühen Morgen, dennoch hat die Musik etwas märchenhaftes, denn sie handelt davon, wie die Morgendämmerung von gleißendem Licht abgelöst wird,“ erzählte Martin Kissenkötter. Zwischen einer stimmungsvollen Deko aus Lichterketten sowie hölzernen Tannenbäumen und Schneeflocken ging es mit dramatischen Trommelwirbeln und gefühlvollen Flötenklängen in Teilen von Rossinis „Die diebische Elster“ und den schönsten, oft pompösen Melodien aus dem „Phantom der Oper“ weiter.

In die Pause entließen die Klarinetten, Hörner und Saxophone ihr Publikum dann mit ganz lieblichen und zarten Tönen in „Gabriella’s Song“ von Stefan Nilsson. Nachdem die Gäste sich mit selbst gebackenen Plätzchen und kühlen Getränken gestärkt hatten, ging es weiter im Programm. Ein Höhepunkt bot das bekannte Thema aus dem Weihnachtsfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda.

Zum Abschluss wurde dann auch noch das Publikum selbst aktiv. Mit vier adventlichen Liedern und einem Chor, der die gesamte Aula füllte, verabschiedetendie Musiker ihr Publikum in die Weihnachts-woche. Der Reinerlös des Konzertes ging an die Wellcome-Initiative, die jungen Familien praktische Hilfe nach der Geburt gibt.

Artikel aus der Dülmener Zeitung am 20.12.2016








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