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13.01.2019

Im Wechselbad der Gefühle

Durch eine stimmigie Dramaturgie, die symphonische und zeitgenössische Stücke an den Anfang und klassische Weihnachtslieder an das Ende setzte, verstand die Stadtkapelle Dülmen bei ihrem 46. Weihnachtskonzert, die rund 550 Besucher der voll besetzten Aula des Gymnasiums in ein Wechselbad der Gefühle zu versetzen, das mit einer zauberhaft vorweihnachtlichen Stimmung ihren Höhepunkt fand.

Maria Eggenkemper, Vorsitzende der Kapelle, begrüßte unter den Besuchern besonders Colonel Regina Draper, auf deren Einladung die Stadtkapelle im April mit einer spielfähigen Besetzung zum International Artists for Culture and Arts nach Phoenix im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona reisen wird. Einer ihrer amerikanischen Landsleute hatte sich mit Patrick Malone auf der Bühne unter die Musiker gemischt. Seit September wohnt der Austauschschüler und Trompetenspieler aus Lancaster, Ohio, in einer Dülmener Gastfamilie und hatte nun am Sonntag seinen großen Auftritt.

Als Ehrengast begrüßte Eggenkemper den koordinieren Geschäftsführer des Comprehensive Cancer Center am Universitätsklinikum Münster, Privatdozent Dr. Philipp Lenz. Das CCCM ist die zentrale Einrichtung am UKM zu fachübergreifen Behandlung von Krebspatienten. Herr Dr. Lenz konnte für das CCCM am Ende des Konzertes einen Scheck in Höhe von 1.600 € entgegennehmen.

Den Einstieg in das Konzert gestaltete das vor 22 Jahren von Martin Kissenkötter gegründeten Jugendblasorchester mit den Stücken "Rolling in the deep" von Adele und dem Fußballlied "Auf uns" von Andreas Bourani. Damals konnte man in Deutschland noch Fußball spielen", scherzte Kissenkötter, der seinen Dirigentenstab an Anja Konermann abgegeben hatte. "Heute stehe ich hier tiefenentspannt vor Ihnen", leitete er nach dem Auftritt der Nachwuchsmusiker in die Moderation des anspruchsvollen und von Dirigent Gustl Wessels zusammengestellten Programms ein.

Den furiosen Auftakt machten der Radetzkymarsch gefolgt von der Ouvertüre "Leichte Kavalerie" von Franz von Suppé. Im weiteren wurde das Mottostück "Mit der Kraft der Musik" von Markus Götz intoniert und die Königin von Saba von Händel in einer Bearbeitung von P.B. Smith hilet ihren Einzug in der Aula. Im zweiten Abschnitt bildeten Werke des schwäbischen Komponisten Kurt Gäble und Werke der deutscher Rockmusiker wie "Hintern Horizont" von Udo Lindenberg eine erste Schwerpunkte. Den besinnlichen Teil leitete der von Gäble arrangierte Maffay-Klassiker "Nessaja" ein. Es folgte die Böhmische Weihnachten von Norbert Studnitzky, ehe Kissenkötter das Publikum bei den Stücken "Süßer die Glocken nie Klingen", "Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "Oh du fröhliche" zum Mitsingen aufmunterte. Den Schlusspunkt setzte nach stehenden Ovationen die Zugabe "Stille Nacht"

Artikeln von der Dülmener Zeitung


Scheckübergabe beim Weihnachtskonzert







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